Weender Herren: Teambuilding, Hot Dogs und mehr

Wieder mal zu ungewöhnlicher Morgenstunde ging es letzten Samstag für die Equipe der Ersten Herren nach Hannover zu den alten Freunden des TKH. Wohl wissend, dass der Übervater der Oberliga der letzten Saison, Kevin Klipsch, seine Schuhe an den Nagel gehangen hat, wollte man nach dem Erfolg im ersten Spiel seine Ambitionen auf die Herbstmeisterschaft manifestieren. Diesem Vorhaben abträglich war die Tatsache, erneut nur mit einem stark dezimierten Kader an den Start gehen zu können. Mit grade mal acht Spielern konnte man antreten, zu vielen kam Stress beim Arbeiten oder Lernen dazwischen. Der verletzte Interimscoach versuchte immerhin mit zahlreichen taktischen SMS vom Oktoberfest aus seinem Team beizustehen.
Aus diesem Grund fällt dieser Spielbericht auch kürzer aus als gewöhnlich , da keiner des Weender „Presseteams“ bei dem Spiel überhaupt anwesend war.
Los ging es zerfahren, denn in der ersten Aktion setzte Nico Giessler zu einem seiner berühmten Phantomfouls an, wie immer schneller als das Licht, für niemanden in der Halle überhaupt bemerkbar. Nur dem Schiedsrichter entging es leider nicht, so dass der TKH gleich ein Vierpunkt-Spiel verbuchen durfte. Von da an gab der TKH das Tempo vor und das erste Viertel wurde regelgerecht verschlafen, so dass es mit 29:17 abgegeben werden musste. Zur Halbzeit konnte man sich allerdings wieder auf sechs Punkte rankämpfen und auch über das dritte Viertel konnte diese Differenz gehalten werden.
Im letzten Viertel allerdings ging den Weender Akteuren gegenüber der voll besetzten Hannoveraner Bank die Luft aus und man musste die doch eindeutige Niederlage hinnehmen. Hätte die Kondition noch ein bisschen länger gereicht, wäre eventuell noch mehr drin gewesen. Allerdings gehört gegenüber den Gastgebern auch fairerweise erwähnt, dass sie immer eine Nasenlänge voraus waren und einfach den besseren Basketball spielten.
Aus diesem Grund haben sie das Spiel verdient gewonnen, auch wenn einige Weender entschieden dagegenhalten konnten. Zum einem waren das die Aufbauspieler um den eingangs erwähnten Nico Giessler mit 23 Punkten und Alex „96 spielt nächste Saison international“ Puls mit 19 Punkten. Zum anderen die Tiefspieler Hannes Sieling und Nicolas Karasch mit 12 und 11 Punkten. Der Topscorer kam wiederum aus den Reihen der Gastgeber mit Jannik Lodders und 26 Punkten.
Auf der Rückfahrt schließlich entschied man sich einheitlich dem Konditionsdefizit Tribut zu zollen und auf den üblichen Stop bei einem Burgertempel zu verzichten. Ob stattdessen die Entscheidung, sich mit Hotdogs und Köttbullar bei einem großen schwedischen Möbelhaus einzudecken die bessere Alternative war, wird sich im Rückspiel zeigen.
Der nächste Spieltag dagegen findet wieder im Weende Dome statt, man empfängt die guten Bekannten der BG74. Um sich auf dieses Spiel vorzubereiten, wurde sich im Training etwas ganz besonderes ausgedacht. Während andere Mannschaften viel Geld für Teambuilding-Maßnahmen in Kletterparks ausgeben, baut sich Weende seinen Kletterpark unter Umständen, auf die hier nicht weiter eingegangen werden soll, einfach selbst. Ob diese Maßnahmen fruchten, kann man Samstag ab 20.00 Uhr feststellen, um zahlreiches Erscheinen wird gebeten, denn es wird ein Programm für groß und klein geboten. Für die Großen gibt es hoffentlich richtig guten Basketball und die Kleinen können hoffen, dass die BG ihr Maskottchen mitbringt.

Es spielten: Gießler (23), Grüner (5), Hausmann (7), N. Karasch (11), Lumme (4;-), Puls (19), Sabel (2) und Sieling (12).

(Maximilian Muth)

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