6 Göttinger Spielerinnen zur Nationalmannschaft

Im Hinblick auf die nächsten Jugendeuropameisterschaften im Sommer 2012 beginnt der Deutsche Basketball Bund bereits Anfang Januar mit den Auswahlverfahren für die Teams der jeweiligen Altersklassen. Bei den Leistungstests mit von der Partie sind insgesamt 6 Göttinger Mädchen in zwei Altersklassen, die alle das Basketballspielen im gemeinsamen Jugendkonzept des ASC 1846 Göttingen & der BG 74 Göttingen gelernt haben.

Allein 5 der 6 Spielerinnen wurden zur Sichtung der u16 – Nationalmannschaft (Jahrgang 1996) eingeladen. Nele Aha, Maj vom Hofe (beide wurden im Sommer bereits Europameister mit dem älteren 95er Jahrgang), Jennifer Crowder, Lena Wenke und Franziska Hadaschik lieferten mit dem WNBL Team Göttingen eine starke Leistung ab und stehen mit ihrem Team nach der Hinserie auf dem zweiten Platz der Division Mitte-Ost. Dies blieb von den Bundestrainern natürlich nicht unbemerkt und so gab es als verdienten Lohn für die harte Arbeit in der Hinrunde eine Einladung zur Nationalmannschaft.

Ebenfalls eine Einladung zur Sichtung hat Mara Münder erhalten. Die 19-jährige Guard-Spielerin aus der Zweitliga-Mannschaft der BG 74 misst sich vom 2.-5. Januar in Kienbaum mit den besten deutschen Spielerinnen des Jahrgangs 1992. Münder markiert in bisher 9 Zweitliga-Einsätzen in durchschnittlich 15 Minuten Einsatzzeit knapp 7 Punkte pro Spiel, eine beeindruckende Bilanz findet auch Trainerin Jennifer Kerns: „Mara hat eine tolle Entwicklung durchlaufen. Sie ist mit ihren 19 Jahren schon ein wichtiger Faktor in unserem Team. Ich bin mir sicher, dass sie auch die Bundestrainer von ihrer Qualität überzeugen wird.“

Alle 6 Spielerinnen sind Bestandteil des Göttinger Jugendkonzepts, das gemeinsam von Damen-Trainerin Jennifer Kerns und WNBL-Coach Finn Höncher entwickelt wurde. In diesem Rahmen wird jungen Spielerinnen die Möglichkeit gegeben, in der Jugendbundesliga zu spielen und gleichzeitig Erfahrungen in der 2. Bundesliga sowie der Oberliga-Mannschaft der BG 74 zu sammeln.

„Es freut uns zu sehen, wie gut sich unser Programm entwickelt. In unserem Konzept spielt es keine Rolle aus welchem Verein du kommst. Es geht um die Spielerinnen und den Göttinger Basketball im Allgemeinen. Alle ziehen an einem Strang, alle leben dieses Konzept und der Erfolg gibt uns die Bestätigung dafür. Es ist eine tolle Sache.“ freut sich Kerns und Höncher ergänzt: „Die Unterstützung ist wirklich großartig. Ohne die zahlreichen Sponsoren wäre dies auch überhaupt nicht möglich. Es macht einfach Spaß unter diesen Bedingungen arbeiten zu können. Ich bin wirklich stolz auf die Mädchen und ich bin mir sicher, dass sie Göttingen auch auf nationaler Ebene gut repräsentieren werden.“

FH

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